Kognitive Therapie und Hypnotherapie

Bewusstsein und Unterbewusstsein

Mit Blick auf die verschiedenen Fachdisziplinen in der Psychotherapie stellt sich mitunter  die Frage, welche Therapieform am Effektivsten ist.

Hypnotherapeuten sehen die Wirksamkeit ihrer Methode in der Einflussnahme auf das Unterbewusstsein begründet. Kein Geringerer als Sigmund Freud schrieb im Rahmen seiner allgemeinen Theorie der Persönlichkeit, dass der weitaus größte Teil des menschlichen Handelns unbewusst bestimmt wird, und nur ein geringer Teil der bewussten Steuerung und Kontrolle unterliegt. Damit beendete er die bis dahin vertretene Auffassung, die menschliches Verhalten allein auf bewusstes Denken und rationales Handeln zurückführen wollten. Legt man diese dem Unterbewusstsein zugeschriebenen Rolle und Bedeutung für das menschliche Erleben und Verhalten zugrunde, ist die Frage nach der effektivsten Behandlungsmethode eindeutig beantwortet.

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Eine nachhaltige Veränderung kann allerdings nur eintreten, wenn Bewusstsein und Unterbewusstsein dasselbe wollen. Unterbewusstsein und Bewusstsein müssen JA sagen, damit eine nachhaltige Veränderung zustande kommt. Hypnotherapie arbeitet mit unbewussten und unwillkürlichen Prozessen, und diese müssen mit kognitiven Prozessen in eine optimale Kooperation kommen. 

Indem ich kognitive Therapieverfahren mit dem Instrument der Hypnose verbinde, wird eine besonders tiefe, gründliche und nachhaltige Bearbeitung vieler Probleme möglich.

Suggestionen und Affirmationen

Affirmationen und Suggestionen sind Gedanken oder ausgesprochene Sätze, die im Unterbewusstsein eine wünschenswerte Reaktion bewirken sollen.

Es gibt verschiedene Arten von Suggestionen, zum einen Fremdsuggestionen und zum anderen Suggestionen, die man sich selbst gibt – Autosuggestionen.

Eine Affirmation ist ein selbstbejahender Satz, den wir uns selbst wieder und wieder sagen. Das Ziel dabei ist, unser Verhalten und unsere Gefühle dauerhaft zu verändern.

„Es geht mir mit jedem Tag in jeder Hinsicht immer besser und besser!“

Verwenden Sie Suggestionen und Affirmationen – in der kognitiven Therapie und in der Hypnotherapie – stets in bejahender Form!

Verneinungen werden vom Gehirn teilweise ignoriert. Das Unterbewusstsein kennt keine „Nicht-Bilder“. Es „bebildert“ die verneinten Inhalte. Mit anderen Worten: Verneinungen ziehen Dinge in Ihr Bewusstsein, die Sie nicht haben wollen.

Der Klassiker: „Denken Sie jetzt mal nicht an einen rosa Elefanten!“

Und schon denken Sie an einen rosa Elefanten und haben sogar ein Bild vor Augen.

Merke:

  • Man kann nur dann einen Gedanken verneinen, wenn man ihn auch denkt.
  • Die verneinende Aussage spricht unser logisches Denken, die linke Gehirnhälfte (bei Rechtshändern), an, während der Inhaltliche Teil, der rosa Elefant, mit der rechten Gehirnhälfte gesehen wird.
  • Verneinungen sind verwirrende Doppelbotschaften für unser Gehirn und können mitunter entgegengesetzte Tendenzen, sogar im Sinne einer „Selbstzerstörenden Prophezeiung“, erzeugen.

Dazu ein weiteres Beispiel:

Wenn Sie unter ausgeprägter Höhenangst leiden, sollten Sie besser nicht folgende Autosuggestionen benutzen:

„Während ich über den Felsvorsprung gehe und nach unten schaue, habe ich keine Angst. Ich fühle mich nicht schwach in den Knien, und mir wird auch nicht schwindelig.“

Wählen Sie besser positive Suggestionen:

  • Statt: Ich habe keine Angst – Ich vertraue mir
  • Statt: Ich fühle mich nicht schwach in den Knien – Ich bin trittsicher
  • Statt: Mir wird nicht schwindelig – Ich fühle mich wohl

 

 

 

Klaus Ulbrich - Hypnotherapie

Klaus Ulbrich
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